Franz Engels | Fotografie

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Was bedeutet Farbmanagement? Was bedeutet es nicht?

25. Januar 2010 · Keine Kommentare

Es gibt die gebetsmühlenartig wiederholte Formel: In einer kalibrierten Arbeitsumgebung und durchgängiger Verwendung von ICC-Profilen sieht das gedruckte Bild so aus wie auf dem Monitor.

Für das Verständnis, was der tatsächliche Nutzen von Farbmanagement bzw. einer kalibrierten und profilierten Arbeitsumgebung für die Bildbearbeitung ist, ist diese Formel gelegentlich irreführend. Und das nicht nur deshalb, weil eine 100%ige Übereinstimmung von Druck und Monitorbild aus rein technischen Gründen gar nicht herzustellen ist. V. a. auch deshalb, weil der Bildeindruck auch in einer sauber kalibrierten Arbeitsumgebung entscheidend davon abhängt, in welchem Licht = mit welcher Lichtfarbe = bei welcher Farbtemperatur das Bild am Monitor und nach dem Druck betrachtet wird. Weitgehende Übereinstimmung zwischen Monitorbild und Druck erreiche ich nur, wenn ich das gedruckte Bild in einem ähnlichen Licht betrachte, wie es der Monitor vorgibt.

Was heisst das für den Nutzen, die Möglichkeiten und Grenzen von Farbmanagement?
Farbmanagement bedeutet zunächst die Ausmessung und Korrektur (Profilierung) aller beteiligten Geräte auf verbindliche Farbwerte, im zweiten Schritt dann die synthetische Verarbeitung all dieser einzelnen Werte in einer farbmanagementfähigen Software wie z. B. Adobe Photoshop, die durch Einbindung der verschiedenen Geräteprofile in den Bildbearbeitungs- und Druckprozess die “Kommunikation” der Geräte überwacht und aufeinander abstimmt. Farbmanagement erreicht also, dass z. B. ein “Blau” in einer kalibrierten und profilierten Arbeitsumgebung an allen Geräten nicht nur dieselben Farbwerte besitzt, sondern auch gleich aussieht.

Ist dies gelungen, wird unabhängig von der bei der Monitorkalibrierung eingestellten Farbtemperatur oder dem Gammawert ein “Blau” auf dem Monitor auch ein “Blau” im Ausdruck sein, ein Grün ein Grün etc.. Überprüfen können Sie dies, indem Sie in einer vollständig kalibrierten und profilierten Umgebung aus Photoshop oder einem anderen farbmanagementfähigen Programm mehrere Versionen derselben Bilddatei drucken und den Monitor jeweils auf eine andere Farbtemperatur oder ein anderes Gamma kalibrieren. Sie erhalten im Idealfall identische Ausdrucke, völlig unabhängig von der voreingestellten Farbtemperatur oder dem Gamma des Monitors!

Und nun zurück zu dem möglichen Missverständnis: Farbmanagement heisst nämlich nicht, dass das durch Profilierung zur Deckung gebrachte “Blau” oder “Grün” auf dem Monitor und im Druck gleich aussehen! Sie sehen immer so aus, wie das Licht, in dem sie betrachtet werden. Wenn allerdings das Licht, indem die Drucke betrachtet werden, dem Licht im Monitor entspricht, dann sehen die Drucke in einer kalibrierten und profilierten Umgebung ähnlich aus, wie auf dem Monitor, während dies in einer nicht-kalibrierten und profilierten Umgebung reiner Zufall wäre.

Welche Bedeutung hat dann die heiss diskutierte Wahl der Farbtemperatur und des Monitor-Gammas bei der Kalibrierung?
Hinsichtlich des Druckergebnisses eines profilierten und eingebundenen Druckers haben beide keine Auswirkung. Die Farben bleiben identisch, das Betrachtungslicht bestimmt den Bildeindruck. Man kann den Monitor also völlig zwanglos auf die Farbtemperatur  kalibrieren, in der die Ausdrucke später betrachtet bzw. präsentiert werden sollen und damit bereits vorab einen guten Eindruck von der späteren Bildwirkung erlangen. Das Gamma sollte sinnvollerweise so gewählt werden, dass es den Arbeitsfarbraum möglichst gut unterstützt. Im Fall von AdobeRGB wäre dies ein Gamma von 2.2.

Werden die Fotos für das Internet bearbeitet, ist zu beachten, dass die meisten Browser eingebettete Profile noch nicht unterstützen. Farben mit identischen Farbwerten werden so angezeigt, wie der Browser bzw der jeweilige Monitor sie “interpretiert”. Um wenigstens grob abschätzen zu können, wie die fertigen Fotos später auf den vielen verschiedenen Rechnern der Betrachter aussehen, macht es hier Sinn, Farbtemperatur und Gamma so vorzuwählen, dass es den meisten durchschnittlichen und nicht-kalibrierten Monitoren entspricht. Die Wahl wäre hier ein Gamma von 2.2 und eine Farbtemperatur zwischen 65oo K und 9300 K

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Farbmanagement – Welche Hardware taugt zur Monitor- oder Projektorkalibrierung?

17. November 2009 · Keine Kommentare

Farbmanagement ist komplizert, der Erwerb der richtigen Hardware teuer bis unbezahlbar, die Ergebnisse aber oft unbefriedigend. Wer noch keine eigene Erfahrung hat, findet sich in der Vielzahl verlockender Angebote kaum zurecht. Wer sich bereits für ein Kalibrierungssystem entschieden hat, bleibt meist unsicher, ob die technisch aus prinzipiellen Gründen nicht herstellbare 100% Übereinstimmung zwischen Monitorbild und Druckergebnis, “normal” ist oder nicht vielleicht doch auf ein nicht ganz so tolles Kalibrierwerkzeug zurückzuführen ist. So bleibt der Kalibrierwillige in ständiger Unruhe und wird wohl eher häufiger als in anderen Bereichen immer wieder vom Besitzer zum Kunden…

Wer in seiner Not oder in seinen Zweifeln nach Rat sucht, wird vom Hersteller kaum Hilfe zu erwarten haben. Denn dieser findet naturgemäss sein Produkt zuverlässig und einwandfrei. Wer im Internet in entsprechenden Foren stöbert, findet die gegensätzlichsten Rückmeldungen zu fast jedem Gerät und steht vor der Qual, die “richtige” Version zu finden, die mit seinen eigenen Erfahrungen übereinstimmen. Aber was sagt es aus über eine korrekte Bildschirmkalibration, wenn jemand schreibt, er sei mit seinem Gerät und den Ergebnissen “zufrieden”?

Da ist es hilfreich, wenn wirklich einmal jemand in diesem Nischensegment zum Messgerät greift und verschiedene Geräte nebst Software direkt miteinander vergleicht. So geschehen in einer bisher wohl einmaligen (deutschsprachigen) Testserie, die in der MacLife im letzten Jahr veröffentlicht wurde. Ich habe mir diese Hefte damals selber gekauft und war schockiert. Denn den dortigen Ergebnissen zufolge kann man selbst dann falsch liegen, wenn man auf renommierte Hersteller, hohes (professionelles) Preissegment und/oder Lorbeeren in der Presse vertraut hat. Ich war damals sehr verärgert über diese erneute Verunsicherung, denn im Testergebnis fand ich kaum etwas von dem wieder, was ich unzähligen Foren und Zeitschriften als “eineutige Fakten” entnommen zu haben glaubte. So verärgert, dass ich die Testserie beiseite legte und für nicht so aussagekräftig erklärte…

Bis ich dann in den letzten Wochen erneut begann zu recherchieren, weil ich trotz inzwischen grösserer finanzieller Investitionen mein Glück im Farbmanagement – und zwar speziell in dem angeblich so einfachen Bereich der Monitorkalibrierung -  immer noch nicht gefunden habe. Wieder stiess ich auf alt bekannte Erfahrungsberichte, die mir nicht weiterhalfen. Ich stiess aber unerwartet und erfreulicherweise auch auf eine Stellungnahme des Experten, der damals die Testserie in der MacLife durchgeführt und daran immerhin ein ganzes Jahr gearbeitet hatte. Und dort fand ich auch in verständlicher Form ein paar Randbemerkungen und Einbettungen, die mir im nachhinein den Test doch als recht wertvoll erscheinen lassen. Die Stellungnahme endet mit einer konkreten (und begründeten) Kaufempfehlung, die sich an einer klar abgestuften Eignung oder Nichteignung der vorgestellten Geräte für die Monitor- bzw. Projektorkalibrierung ausrichtet. Ich glaube, das ist nicht nur für mich hilfreich, und deshalb habe ich mir erlaubt, die Stellungnahme (mit Verweis auf die Originalstelle, s. u.) hier zu zitieren:

“Hallo an alle,

ich bin beim Googeln zufällig auf diesen Thread gestoßen, und da ich der Autor des Mac-Life-Testberichts bin, auf den hier immer wieder Bezug genommen wurde, dachte ich, ich melde mich mal und erzähle ein wenig zu den Hintergründen in der Hoffnung, die offenbar herrschende Verwirrung etwas zu mindern. Ihr könnt mich natürlich gerne mit Fragen löchern, ich kann nur nicht versprechen, wie schnell/ausführlich ich darauf antworten kann.

Zunächst zur Frage, wie es passieren kann, dass ein Gerät, das bislang in Tests immer gute Wertungen bekam, plötzlich schlechte bekommt? Das liegt im Wesentlichen daran, wie Tests in unserer Medienlandschaft, insbesondere bei Nischenthemen, wie es Farbmanagement zumindest bis vor kurzem war, funktionieren. Im Regelfall kommt ein solches Nischenthema nur zur Sprache, wenn die Hersteller anlässlich einer Produktneueinführung Testgeräte an die einschlägigen Medien verschicken. Das Testgerät landet dann bei dem Redakteur, der am meisten Ahnung/Interesse hat. Was soll der bei einem Farbmessgerät jetzt tun? Referenzmessgeräte, die er zu einer ernsthaften Beurteilung bräuchte, wird er nicht herumstehen haben, denn die kosten vierstellige Beträge. Im schlimmsten Fall “bewertet” er das Gerät also einfach anhand der Feature-Liste. (Das war sehr schön zu sehen beim huey mit seinem “Feature” einer “Anpassung ans Umgebungslicht”. Das ist zwar völliger Humbug, aber zusammen mit dem geringen Preis ließ sich von Autoren ohne Aufwand eine wunderbare “Produkt-Charakteristik” daraus stricken, die nach ernsthafter Beurteilung aussah, wie auch fast überall geschehen – Pantones Strategie hatte also funktioniert.) Im besten Fall macht er ein paar subjektive Tests (“Ich habe mir 10 meiner Fotos auf dem profilierten Bildschirm angesehen, und sie kamen alle gut.”) und vielleicht noch ein paar mit bloßem Auge durchzuführende objektive Tests wie Clipping in hellen/dunklen Bereichen (Tests letzterer Art können praktisch immer nur die Qualität der Monitorkalibration, aber nicht die Qualität des Farbprofils bewerten). Einen ernsthaften Messtest kann das nicht ersetzen.

Gerade weil diese Nischentechnologie dabei ist, sich von einer reinen Pro- zu einer viel breiter eingesetzten “Prosumer”-Technologie zu wandeln, täte eine Durchleuchtung der Branche aber wirklich Not, denn im Moment kann man im Extremfall 5000 Euro für nicht funktionierende Software und einen Bruchteil davon für gute Software loswerden, aber für einen Außenstehenden ist das praktisch unmöglich zu beurteilen (nicht mal nach dem Kauf, denn wie soll er wissen, ob seine Farben jetzt stimmen? – das ist ja ganz anders als bei anderer Software/Hardware, wo man merkt, wenn sie nicht tut, was sie soll).

Eine solche Durchleuchtung ist aber nur mit einem systematischen, messtechnisch untermauerten Vergleichstest möglich, und den gab es bislang nirgendwo (sicher nicht in einer deutschsprachigen Publikumszeitschrift, aber in der Gründlichkeit des Mac-Life-Tests nach meiner Kenntnis weltweit nirgendwo). Das war die Motivation für den Mac-Life-Test. Wenn dieser Test, dessen Erarbeitung ein volles Jahr gedauert hat, nur die bisherigen Ergebnisse bestätigt hätte, wäre das eher erstaunlich gewesen.

Nun zu dem Problem mit der (mangelnden) Qualität des i1 Display. Dazu ein paar Hintergründe. Dass der Markt für Farbmanagement sich vom Pro- zum Prosumermarkt wandelt, ist natürlich auch den Herstellern nicht verborgen geblieben. Der erste, der auf diese Karte gesetzt hat, war Datacolor mit den Spyder-Kolorimetern, die anfangs wirklich einfach “billig” waren. GretagMacbeth hingegen konzipierte das i1 Pro, preiswerter als alle bisherigen Spektralphotometer, in schickem Design und mit einer leicht zu nutzenden Software (i1 Match) mit System-Konzept (jegliche Art von Hardware mit einer Software aus einem Guss profilieren). Das Problem für GretagMacbeth: obwohl das i1 Pro wirklich preis-wert war, war es immer noch ein Vielfaches teurer als ein Spyder. Datacolor hockte sozusagen am Eingang zur Welt des Farbmanagements und schöpfte dort die Kunden ab, bevor GretagMacbeth ihrer habhaft werden konnte.

Also musste ein preisgünstiges Einstiegs-Kolorimeter her, aber zum Bau von Kolorimetern hatte GretagMacbeth nicht genug Know-How. Daher kauften sie mit Sequel Imaging einen Hersteller auf, der sich auf den Bau billiger, in Fernost gefertigter Kolorimeter spezialisiert hatte, setzten ein Design-Gehäuse im i1-Stil herum, und fertig war das i1 Display. (Die Sequel-Imaging-Division steckt auch hinter dem huey, das GretagMacbeth im Auftrag von Pantone konstruiert hat.)

Man muss klar sehen, dass für GretagMacbeth das i1 Display ein Lockvogel ist, der die Leute zum i1 Pro bringen soll. Die Software (i1 Match) ist bereits dieselbe, und, so die Hoffnung, wenn die Anwender erstmal mit dem i1 Display unzufrieden sind (was ja nicht schwerfällt), dann wechseln sie unter Beibehaltung der schon bekannten Software eben zum professionellen i1 Pro. Deswegen liegt jedem i1 Display ein “Upgrade-Gutschein” auf das i1 Pro bei, und die Geräte selbst werden den Besuchern von GretagMacbeth-”Schulungen” hinterhergeworfen.

Der Aufkauf von Sequel Imaging stellte für die Konkurrenz von GretagMacbeth allerdings ein Problem dar, denn auch die hatte Technologie von Sequel Imaging lizenziert und war somit nunmehr plötzlich Lizenznehmer bei ihrem Konkurrenten. Am konsequentesten versuchte X-Rite dieser Situation mit der Konstruktion des DTP94 zu entkommen, das eine vollständige X-Rite-Eigenentwicklung ist (einschließlich des Sensors, während zumindest die meisten anderen Kolorimeter damals einen Sensor von Texas Instruments verwendeten – die Auswahl an Kolorimeter-Sensoren auf dem Weltmarkt ist nicht gerade groß). X-Rite stellt hochwertige Industriemessgeräte her, und da sie aus diesem Technologiefundus schöpften, ist das in den USA gefertigte DTP94 “industrial strength” und spielt qualitativ in einer vollkommen anderen Liga als i1 Display und Spyder.

Genau das war aber auch X-Rites Problem. Ich habe die folgenden Zahlen über die Produktions-Stückkosten genannt bekommen, die ich zwar nicht 100% bestätigen kann, die mir aber nach Betrachten des Innenlebens der Geräte plausibel erscheinen:

huey 8$
i1 Display 30$
DTP94 90$

Da der Markt für Kolorimeter preislich bei etwa 200$ gedeckelt war, bekam X-Rite Probleme mit der Gewinnspanne, und als sie nach dem Aufkauf von GretagMacbeth plötzlich “ein Kolorimeter zu viel” im Angebot hatten, ließen sie daher (offiziell) das DTP94 über die Klinge springen.

Der große Haken am i1 Display sind die eingesetzten Gelatine-Farbfilter vor dem Sensor, die einfach nicht langzeitstabil genug sind. Das ist natürlich ein statistisches Phänomen; man kann auch Glück haben und ein i1 Display erwischen, das einigermaßen stimmt – das Problem ist, man kann sich dessen nie in vernünftigem Maße sicher sein. Übrigens hilft deswegen beim i1 Display auch das irgendwo in diesem Thread erwähnte, angekündigte Verfahren von basICColor wenig. Dieses Verfahren basiert auf folgender Idee: in jedem Display nach VESA-Norm sind in einem Speicher die sogenannten EDID-Daten (Extended display identification data) abgelegt, die der Grafikkarte und dem Computer wichtige Eigenschaften des Displays (Auflösung usw. usw.) mitteilen. Dazu gehört auch die individuelle Farbcharakteristik des Displays, wie sie vom Hersteller mit einem hochwertigen Messgerät erfasst und festgehalten wurde. (Mac OS X verwendet die EDID-Daten zum Beispiel, um für einen Monitor bei dessen erstem Anschließen automatisch ein individuelles Farbprofil zu erstellen.) Die Idee von basICColor ist, anhand dieser Daten seinerseits das Kolorimeter einer einmaligen Anfangskalibration zu unterziehen. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Monitor fabrikneu ist und die EDID-Daten wirklich stimmen. Aber selbst dann nützt das wenig, wenn der Farbdrift des Kolorimeters über die Zeit stärker ist als der des Displays, womit man beim i1 Display eben rechnen muss, denn statt den Drift des Monitors durch eine Neuprofilierung mit dem anfangs an den Monitor angeglichenen Kolorimeter zu verringern, vergrößert man ihn dann.

Zitat:

Zitat von Husky

Der Geschäftsführer der basICColor GmbH schrieb auf meine Anfrage damals sinngemäß, dass es nicht so sei, dass ein Gerät (DTP94) einem anderen (SQUID2) deutlich überlegen wäre

Naja, was soll er sagen? Es gibt in Deutschland zwei Hersteller von Farbmanagement-Produkten, basICColor und Quato. Aufgrund historischer Entwicklungen beziehen heute beide ihre Software-Kerntechnologie von derselben deutschen Software-Schmiede namens ColorLogic. Allein das Erwähnen dieser Beziehung im Mac-Life-Test führte zu äußerst aufgeregten Reaktionen von einigen Beteiligten (ein Indiz mehr, dass sich dieser Markt noch an das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit gewöhnen muss). Das Verhältnis zwischen basICColor und Quato ist also in gewisser Hinsicht offenbar delikat, und Quato hat für das DTP94 die Vertriebsrechte.

Zitat:

und er könne auch nicht nachvollziehen, warum eine Aussage gemacht würde, die das Gerät als besser darstellt, dessen Produktion eingestellt wurde.

Die mangelnde Qualität eines Gerätes wird ja nicht dadurch besser, dass die Konkurrenz eingestellt wird. Vor allem wird sie ja aber bis auf weiteres gar nicht eingestellt; man kann von Quato das DTP94 schließlich nach wie vor problemlos kaufen (und in den USA auch von andere Seite). Während X-Rite das DTP94 zwar “offiziell” eingestellt hat, wird es als OEM-Produkt sehr wohl weiter gefertigt; nicht zuletzt war hier wohl die Stimme einer professionellen Klientel maßgeblich, die für bestimmte Zwecke auch gezielt Kolorimeter einsetzen will, sich aber nicht mit einem i1 Display zufrieden geben würde.

Zitat:

Ausführliche Tests ließen das Display2 als das in Summe bessere Gerät erscheinen. Die Tests in der angesprochenen Fachzeitschrift seien Momentaufnahmen mit einer statistisch irrelevanten Anzahl an Messgeräten mit sehr pragmatischen (höfliche Umschreibung von “unwissenschaftlichem”) Ansatz, der zu Zufallsergebnissen führen müsse und geführt habe.

Ich kann nicht recht glauben, dass er das wirklich so gesagt hat, aber falls ja, das wäre dann nicht so sehr schön.

Natürlich ist, um Streuphänomenen auf die Spur zu kommen, eine große Anzahl von Testgeräten immer wünschenswert. Übliche Praxis bei Tests in Publikumszeitschriften, egal ob Autos, HiFi-Anlagen oder was auch immer, ist, 1 Testexemplar zu testen und nur bei offenkundigen Fehlern ein zweites anzufordern. Ich habe von Beginn an 2-3 Exemplare pro Typ verwendet (bis auf das damals brandneue Spyder 3 und das consumer-orientierte huey), die nicht aus derselben Produktionscharge stammten. Darüber hinaus konnte ich aufgrund meiner Kooperation mit der Fogra (Forschungsgemeinschaft Druck) und der Universität Wuppertal meine Testergebnisse noch mit der nochmals größeren Grundgesamtheit eines parallel von dieser Seite durchgeführten Tests abgleichen. Eine noch größere Anzahl von Testgeräten wäre nur durch Einwerben von Forschungsgeldern machbar gewesen, was ich erwogen, aufgrund der damit verbundenen zeitlichen Verzögerungen dann aber verworfen hatte.

Zum Thema “Momentaufnahme”: ich habe den Farbdrift der Geräte über ein halbes Jahr regelmäßig protokolliert; eine noch längere Periode hätte vermutlich keine neuen Erkenntnisse gebracht, das Erscheinen des Tests aber ungebührlich verzögert.

Im übrigen habe ich mein Testverfahren in der Mac Life für jedermann nachzulesen genau beschrieben (selbstverständlich für wissenschaftliche Publikationen, aber nicht unbedingt in Publikumszeitschriften). Zum Vergleich wäre interessant zu wissen, wie denn die “Ausführliche[n] Tests” aussahen, die “das Display2 als das in Summe bessere Gerät erscheinen” ließen.

Zitat:

Eine Stellungnahme von x-Rite selber steht bis zum heutigen Tage aus

Es würde mich auch sehr wundern, wenn da noch was käme. Sie können ja schlecht zugeben, dass das i1 Display ein Lockvogel ist, aber die Probleme rundherum abzustreiten werden sie sich auch nicht trauen.

X-Rite ist im Moment voll damit beschäftigt, die Fusion mit GretagMacbeth zu verdauen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und nach vorne zu sehen. Und da scheint nicht alles so rasch zu gehen wie erwünscht. Bereits für Juni war ein Kolorimeter unter dem hippen “ColorMunki”-Label angekündigt, das bis heute nicht erschienen ist (und selbst ein dringend nötiger Bugfix für die Software für den ColorMunki kommt erst in den nächsten Tagen heraus). Dieses Gerät hätte ja möglicherweise das i1 Display und das DTP94 endgültig ablösen sollen (obwohl ich Letzteres mir nur schwer vorstellen kann, da der ColorMunki doch sehr consumer-orientiert ist). Oder vielleicht ein ColorMunki-Kolorimeter auf (bzw. hoffentlich etwas über) dem Niveau des i1 Display 2 und ein teureres “i1 Display 3″ als DTP94-Ersatz?

Zitat:

Zitat von peterkdos

…seit dem der Colormunki auf dem Markt ist, erübrigt sich die Überlegung über Spyder.

Das kann man so nun überhaupt nicht sagen. Zunächst mal sind Kolorimeter für Monitormessungen besser geeignet als Spektralphotometer (bei Projektoren ist’s unter dem Strich eher umgekehrt). Dass (als die beiden einzigen Spektralphotometer) i1 Pro und der ColorMunki überhaupt außer Druckern auch Monitore vermessen können, liegt an einem Trick, auf den X-Rite ein Patent hat.

Sodann ist die ColorMunki-Hardware sicher für den Preis ein beeindruckendes Gerät, aber es ist klar eines, wo gespart werden musste. Ich habe gerade für einen Nachtrag in der Mac Life die Messungen durchgeführt (war erst jetzt möglich, weil die Software erst jetzt ein Mac-kompatibles Gamma von 1,8 erlaubt), und unter dem Strich liegt der ColorMunki ziemlich genau gleichauf mit dem Spyder 3 (wenn man in die Details geht, ist der ColorMunki bei der Farbwiedergabe besser, der Spyder 3 bei Weißpunkt, Graubalance und Gammakurve). An ein DTP94 kommen sie beide definitiv nicht heran.

Und wenn Projektorprofilierung ein Thema ist, dort macht der Spyder 3 eine sehr gute Figur, während der ColorMunki zu meiner Überraschung so schlecht abschneidet, dass er eigentlich unbrauchbar dafür ist (ein mit dem ColorMunki profilierter Projektor verlor satte 10% seiner Leuchtkraft, alles wirkte düster). Ich werde bei X-Rite nochmals nachhaken, denn das ist wirklich ein ausgesprochen schlechtes Ergebnis.

Eine Kaufprioritäts-Rangfolge (unabhängig vom Preis, nur für Monitor und Projektor) würde für mich wohl etwa so aussehen:

Monitor:

DTP94
i1 Pro
Spyder 3
ColorMunki
—— ab hier unbrauchbar
Spyder 2
huey
i1 Display 2

Projektor:

i1 Pro
Spyder 3
Spyder 2
—— ab hier unbrauchbar
ColorMunki (vorbehaltlich Verbesserung durch X-Rite) EDIT: Siehe neue Ergebnisse zum ColorMunki in meinem Beitrag vom 14.11.2008 in diesem Thread

Ich hoffe, jetzt sind alle Klarheiten restlos beseitigt.

Tschau

Uli”

(Quelle: http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=55208&page=4)

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Vollformat Nikon D3/D700 – Welche Linsen passen?

20. April 2009 · Keine Kommentare

Der “Umstieg” von sogenannten “Crop-Kameras” wie der Nikon D300 auf das “Vollformat” einer D3 oder D700 bringt neben erweiterten fotografischen Möglichkeiten auch einige neue Probleme. Dazu gehört insbesondere die Frage, welche Objektive an diesen hochgezüchteten Boliden überhaupt noch zu passablen Ergebnissen führen. Denn das digitale Vollformat stellt an Objektive ungleich höhere Anforderungen als dies in der analogen Fotografie der Fall war. Wir müssen lernen, dass selbst Profi-Objektive, die an analogen Kameras hervorragende Ergebnisse lieferten und technisch problemlos an den neuen Digitalen weiterverwendet werden könnten, an einer D3 oder D700 möglicherweise kaum mehr zu gebrauchen sind. Und die erste wirklich sichere Erkenntnis lautet, dass die alte Regel, nach der man Objektive fürs Leben kauft, keine uneingeschränkte Gültigkeit mehr besitzt…

Bei pictchallenge-archives.net finden Sie eine tabellarische Zusammenstellung der Testergebnisse zahlreicher alter und aktueller Nikon-Objektive an den Vollformat-Kameras D3 und D700. Dort sehen Sie auf einen Blick, warum die Investition in die beiden Neuen, das 14-24er und das 24-70er, lohnenswert ist und welche Ihrer alten Linsen Sie ohne grössere Einbussen weiterverwenden können.

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JOBO PhotoGPS – Erfahrungen

6. April 2009 · 2 Kommentare

Heute habe ich auf Scott Kelby’s Blog eine Zusammenfassung seiner Erfahrungen mit JOBO PhotoGPS entdeckt. Und es ist die erste gefundene Darstellung, die meinen eigenen Erfahrungen zu 100% entspricht und die an so vielen Orten zu lesenden Lobeshymnen Lügen straft! Nicht weniger als 7 Negativpunkte zählt Scott auf, nicht ein einziger ist erfunden oder unerheblich. Ich selber hatte mit dem Gerät soviel Frust, dass es seit Wochen in meine Schublade verbannt ist. Zu Scott’s Mängelliste hätte ich noch zu ergänzen, dass bei mir auf dem iMac nicht einmal die Zusammenführung der Geodaten mit den entsprechenden Fotos durch die Zusatz-Software reibungslos funktioniert, sodass ich in den ersten Durchgängen nicht nur meine Keywords und sonstigen Metadaten überschrieben hatte (was grundsätzlich passiert), sondern schlussendlich auch noch falsche Geodaten in meinen Bildern. Für mich ist diese Applikation völlig unausgereift und kaum zu gebrauchen.

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→ 2 KommentareTags: GPS

Über Brennweite, Bildwinkel und Perspektive und die Klärung eines alten Missverständnisses

27. März 2009 · Keine Kommentare

Verändern verschiedene Brennweiten die Perspektive?

“Unter Fotografen weit verbreitet ist die Ansicht, dass die Brennweite Einfluß auf die Perspektive habe. Dies äußert sich in allgemein bekannten Regeln wie “Ein Teleobjektiv verdichtet die Perspektive”, “macht den Raum flach” oder “Ein Weitwinkel verzerrt den Raum”.

Was in der fotografischen Praxis zunächst einmal bewährt, nachvollziehbar und deshalb richtig erscheint, ist jedoch nichts anderes als eine optische Täuschung. Tatsächlich hat die Brennweite überhaupt keinen Einfluß auf die Perspektive. Die Perspektive wird einzig und allein durch den Aufnahmeabstand beeinflußt.”

Den “Beweis” und eine ebenso einfache wie überzeugende Demonstration der Täuschbarkeit unseres Gehirns finden Sie im prägnanten und einprägsamen Artikel von Patrick Stoesser auf dem Blog von Martin Gommel.

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Vollformat oder Crop? Ein Vergleich wichtiger Eigenschaften

27. März 2009 · Keine Kommentare

Im Gegensatz zu den sogenannten “Vollformat-Sensoren”, die sich am Kleinbildformat orientieren, sind die Sensoren der sogenannten “Crop-Kameras” deutlich kleiner und ähnlich dem früheren APS-C-Format der Analog-Ära. Dies hat bei der Verwendung von üblichen Kleinbildobjektiven charakterisische Auswirkungen, die sich je nach dem beabsichtigten Verwendungszweck als Vor- oder Nachteile darstellen können. Sie werden deshalb hier neutral behandelt und kurz stichpunktartig aufgelistet.

Wer unentschieden ist, ob er sich eine Crop-Kamera oder eine Kamera mit Vollformat-Sensor zulegen soll, muss beachten:

  1. Durch den im Vergleich zum Vollformat kleineren Sensor wird nur der zentrale Bereich des Bildkreises eines Kleinbildobjektivs erfasst. Da die meiten Objektive Randunschärfen aufweisen und im Zentrum am schärfsten abbilden, sind Fotos aus einer Crop-Kamera vergleichsweise schärfer, v. a. auch zum Rand hin.
  2. Andererseits führt dieser im Vergleich engere Bildwinkel de facto zu einer “Verlängerung” der Nennbrennweite. Bei der D300 beträgt dieser Faktor, auch “Crop-Faktor” genannt, 1.5, sodass das 85mm Portrait-Objektiv an dieser Kamera eine faktische Brennweite von 127.5mm hat und zu einem mittleren Tele wird.
  3. Diese automatische “Brennweitenverlängerung” bewirkt Einschränkungen im Superweitwinkelbereich, weil kein Objektiv seine untere Nennbtrennweite erreicht
  4. Überhaupt sind Crop-Kameras im Weitwinkelbereich heikler, da die Randstrahlen in einem sehr flachen Winkel auf den Chip treffen. Im Weitwinkelbereich sollten deshalb spezielle, für diesen Sensor-Typ gerechnete Objektive Verwendung finden, die dann eine wesentlich bessere Abbildungsleistung erzielen und zudem leichter sind.
  5. Die Schärfentiefe ist beim Betrieb an einer Vollformat-Kamera wesentlich geringer als an einer Crop-Kamera.
  6. Grosse (Vollformat-) Sensoren rauschen jedoch weniger als kleinere (Crop-Sensoren) und können mit einem höheren Dynamikumfang aufwarten.
  7. Ein grosser Sensor verlangt nach grossen Linsen (-öffnungen), was sich in grossen, langen und schweren Objektiven niederschlägt. An einer Crop-Kamera dagegen lassen sich auch mit vergleichsweise kleineren, kürzeren und leichteren Objektiven hohe Lichtstärken erzielen.
  8. Es gilt allgemein die Regel, dass ein Objektiv umso besser sein muss, je kleiner der Bildsensor und je höher die Auflösung ist.

Unterm Strich lassen sich also folgende bevorzugte Profile zuordnen:

Vollformat-Kamera:

  • vergleichsweise schwere (und teure) Ausrüstung
  • Hoher Dynamik-Umfang und niedriges Rauschverhalten auch bei hohen ISO-Werte, deshalb die ideale Kamera für Konzert-, Bühnen-, Sporthallen- und überhaupt die “available light-Fotografie”
  • Volle Ausschöpfung des Weitwinkelbereichs
  • Vergleichsweise sehr geringe Schärfentiefe bei offener Blende, deshalb hervorragend geeignet für Portrait-Fotografie

Crop-Kamera:

  • Durch die Brennweitenverlängerung und die hohe durchgängige Schärfe auch bei Offenblende ideal geeignet für Tele-Fotografie (Landschafts-, Tier- und Sportfotografie)
  • Wegen der vergleichsweise leichteren Ausrüstung ideal für den mobilen Einsatz (Reise- und Dokumentarfotografie, Fotojournalismus) geeignet
  • Im Weitwinkelbereich kann kaum auf den Einsatz spezieller Objektive verzichtet werden, die für diesen Sensor-Typ gerechnet sind und an Vollformat-Kameras nur mit grösserer Einschränkung verwendet werden können.
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Schärfen mit Unscharf maskieren und Hochpass-Filter

14. März 2009 · Keine Kommentare

Einige Regeln zum Schärfen:

  1. Im Grunde bedarf jedes digitale Bild einer Nachschärfung, aber für verschiedene Verwendungen unterschiedlich stark
  2. Effizient ist deshalb ein leicht-mittelstarkes Vorschärfen und ein finales Schärfen im letzten Schritt vor der Ausgabe (nach dem Skalieen)
  3. Das Vorschärfen lässt sich problemlos standardisieren
  4. Alle Optionen offen für spätere individuelle Korrekturen hält man sich bei der Verwendung als Smartfilter
  5. Scott Kelby,Evening u. a. empfehlen direkt im Anschluss an die Schärfung die Anwendung des Dialogs „Verblassen…“ im Modus Luminanz (Dckkraft 85% – 100%), um Farbverschiebungen auszuschliessen
  6. Das Schärfen für den Print sieht am Monitor oft unschön hart aus. Deshalb muss der Print beurteilt werden und nicht das Bild am Monitor. Eine Hilfe ist die Reduzierung der Darstellungsgrösse auf 50% oder 25%

Filter „Unscharf Maskieren (USM)“

Übliche Werte beim „Unscharf maskieren“ (USM)

  • Stärke: 50-150
  • Radius: 0.8-1 (bis2)
  • Schwellenwert: 3-20 (je grösser, umso feiner)

Standards nach Kelby:

  • Für jeden Anlass: 85, 1, 4
  • Oft passend: 125, 1, 3
  • Weiche Motive (Blumen, Welpen, Menschen, Regenbogen): 150, 1, 10
  • Portraits: 75, 2, 3
  • Moderates Scharfzeichnen (Produktaufnahmen, Wohnungseinrichtungen, Landschaften): 225, 0.5, 0
  • Maximales Scharfzeichnen (im Notfall, bei technischen Aufnahmen): 65, 4, 3

Empfehlungen für Fine Art Prints von Uwe Steinmüller:

  • 124, 0.9, 2

Filter „Hochpass“

Zur weichen Kantenschärfung in den Mitteltönen als Smartfilter:

  1. Ebene duplizieren
  2. Für Smartfilter konvertieren
  3. Filter → Sonstige → Hochpass
  4. Radius „5“
  5. Doppelklick in die neue Ebene (leerer Bereich)
  6. Füllmethode „Ineinanderkopieren“ mit 50, 100, 150, 200 (ALT)
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→ Keine KommentareTags: Probleme · Schärfen · Workflow

D3 versus D700

5. März 2009 · Keine Kommentare

Hier ein detaillierter Vergleich der Features beider Kameras.

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→ Keine KommentareTags: Bodies

Nikon D3x, D3, D700, D300 oder Canon 5D?

5. März 2009 · Keine Kommentare

Habe einen interessanten Erfahrungsbericht von Ken Rockwell gefunden für diejenigen, die auch unschlüssig sind, ob bzw. für wen sich die Investition in eine Nikon D3 lohnt und wer mit einer D700 oder mit der 5D von Canon besser bedient ist. Vom selben Autor gibt es einen noch detaillierteren Beschrieb der D700 im Vergleich zur D3 und zur D300 , der die im fotografischen Alltag wirklich relevanten Dinge kurz zusammenfasst und die Kaufentscheidung erleichtern sollte.

Ken Rockwells Fazit:

Why to get the D3

If you’re a full-time pro shooting sports and action, the D3 is still your camera.

Forget the D3X, which is an overpriced landscape camera. Get back to work, since the next camera you’ll need to worry about is the D4, not due until 2011.

Why to get this D700

For everyone else shooting landscapes, portraits, products, and nature, the D700 is the new king. (The D3X is still being boycotted at its $8,000 initial asking (bluff) price. Get a Canon 5D Mark II instead if you need more pixels.)

For shooting concerts and theater, the D700 is better than the D3 because it is quieter. They both have the same fantastic low-light performance. (Of course it’s still illegal to use in any acoustic performances.)

Why to get the D300

For most people, the D300 is just as good. The biggest difference is speed for shooting action, and inferior low-light performance.

I bleed for the ultra-ultra wide angles I can’t get in DX cameras like the D300, but I’m a weirdo. For most people, DX cameras and the D300 are perfect.

If you can’t get close enough, the camera isn’t the problem about which you should be worrying. If you want to worry about the camera rather than getting the right lens or getting closer, with the same lens zoomed out to the same maximum focal length, the image from the D300 will be sharper than enlarging a crop from the middle of the larger FX sensor of the D700. If you can zoom longer to get the same framing with the D700, then they match.

For instance, a bird that’s too far away shot with a 200mm lens cropped from a D300 will be sharper than the same bird cropped more strongly from a D700, because the pixels of the D300 are closer together. The D300 has 1.5x the resolution per millimeter of image sensor, because the D300’s pixels are squeezed closer together than in the D700.

If you have a 300mm lens for a D700, and a 200mm lens for a D300, they each make the same picture. They have the same number of pixels; they are merely bigger and spread further apart on the D700. This makes the D700 much more sensitive to low light, but makes the D300 have more ability to pick out fine details from a tight crop with the same lens.

If you use crappy old lenses, like a 1964 600mm f/5.6, they don’t have enough resolution to take full advantage of the D300. If you use crappy lenses, which are few and far between, you will get better results on FX. Mind you, Nikon makes few crappy lenses, and even Nikon’s cheapest lenses, like the 18-55mm kit lens, are good enough to get all the resolution out of a D300. Price and age have nothing to do with quality.

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Probleme mit Rank and File und Bridge CS4

1. März 2009 · Keine Kommentare

Bei der Verwendung des Skripts Rank and File von Peter Krogh mit Bridge CS4 unter Mac OS X 10.5.6 (2.16 GHz, 2GB RAM, Ordnergrösse 3,8 GB) konnten wiederholt JPGs nicht beschrieben werden, wenn diese sich gemeinsam mit (zugehörigen, namensgleichen) RAW-Dateien in einem Ordner befanden. Die separate Beschriftung nach Dateityp gelang meist ohne Probleme. Falls sich Dateien trotzdem nicht beschriften liessen, half das Beenden und Neustarten von Bridge. Möglicherweise reicht auch nur die Hardware-Konfiguration nicht aus. Für andere Erfahrungen bin ich dankbar.

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